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Seeck Max: Feindesopfer

  • Autorenbild: Rahel Rebholz
    Rahel Rebholz
  • 19. Apr. 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Seitenzahl: 492

Preis: CHF 23.95

Bestellnummer Weltbild: 142933693



Text auf dem Buchrücken:

Zetterberg, ein erfolgreicher Geschäftsmann, wird in seinem Haus in Helsinki tot aufgefunden. Er hatte zuvor harte Massnahmen und Entlassungen angekündigt und sich so unzählige Feinde gemacht. Das Mordmotiv scheint klar, als Jusuf die Ermittlungen übernimmt. Der findet jedoch heraus, dass Zetterberg noch ganz andere Feinde hatte. Auf einem Foto, das man in seinem Haus findet, sind neben dem Ermordeten zwei Männer zu sehen, deren Gesichter vom Täter ausgekratzt wurden. Wer sind diese zwei Männer? Sind sie weitere Opfer? Jusufs Kollegin Jessica Niemi, noch geschwächt von ihrem psychischen Zusammenbruch, wird durch diese Foto gezwungen, sich erneut den Dämonen der Vergangenheit zu stellen ...



Mein Feedback:

"Feindesopfer" ist der dritte Band der Jessica-Niemi-Buchreihe. Anders als beim zweiten Teil finde ich hier das Vorwissen der früheren Bücher aber wichtig. Ich selbst habe sowohl "Hexenjäger" als auch "Teufelsnetz" gelesen, jedoch vor mehr als einem Jahr und ich konnte viele Teile vom Buch nicht zuordnen, da mir die vorherigen Details der Geschichten nicht mehr präsent waren. Dadurch hatte ich zu Beginn grosse Mühe, in die Geschichte hineinzufinden und ich musste mich fast zwingen, das Buch weiterzulesen. Grundsätzlich fand ich die Geschichte rund um den Mord an Zetterberg (im Buch selbst heisst er übrigens Zetterborg und nicht wie auf dem Cover Zetterberg) spannend. Es gab allerdings sehr viele Zwischengeschichten, die aus meiner Sicht nicht richtig erzählt wurden. Beispielsweise wird Jessica Niemi mitten in der Geschichte entführt, was mit dem eigentlichen Fall nichts zu tun hat. Nach etwa drei Kapiteln war sie aber wieder frei und der Vorfall hatte keine Bedeutung mehr. Leider weiss ich auch jetzt noch nicht, warum sie entführt worden ist. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass mir das Ende ein grosses Rätsel ist. Innerhalb der letzten 40 Seiten hat der Mörder drei Mal gewechselt und am Schluss weiss ich nicht, wer nun der wirkliche Täter war. Als letzten negativen Punkt möchte ich die finnischen Ortsnamen nennen, welche für mich kaum lesbar waren.


Ich fand die ersten beiden Teile der Reihe leider klar besser und kann "Feindesopfer" nur empfehlen, wenn die anderen zwei Bücher erst kürzlich gelesen wurden.


Die weiteren Titel der Reihe lauten:

1. Hexenjäger

2. Teufelsnetz

3. Feindesopfer





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