top of page

Seeck Max: Teufelsnetz

  • Autorenbild: Rahel Rebholz
    Rahel Rebholz
  • 20. Apr. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Seitenzahl: 510

Preis: CHF 23.90

Bestellnummer Weltbild: 137975074



Text auf dem Buchrücken:

Eine tote Frau, die ein rätselhaftes Brandmal hat

Zwei erfolgreiche finnische Blogger, die spurlos verschwinden

Ein morbides Gedicht, das ein düsteres Geheimnis birgt

Und ein Netzwerk, das teuflischer nicht sein könnte


Helsinki 2020. Kommissarin Jessica Niemi weiss, dass es eine Verbindung zwischen dem Mord an der jungen Frau und dem spurlosen Verschwinden der Blogger geben muss. Doch jemand setzt alles daran, ihr zu schaden. Und schon bald gerät sie selbst in Lebensgefahr…

Mein Feedback:

«Teufelsnetz» ist der zweite Band der Jessica-Niemi-Buchreihe. Zum ersten Teil «Hexenjäger» habe ich bereits einen Blogbeitrag veröffentlicht, welchen ihr hier findet. Zum Verständnis der Geschichte ist es aber nicht nötig, den ersten Teil gelesen zu haben. Max Seeck hat es geschafft, die wichtigsten Elemente aus «Hexenjäger» so wiederzugeben, dass sie Leser nicht stören, die den ersten Band gelesen haben und gleichzeitig dafür sorgen, dass alle anderen den Zusammenhang verstehen.


Wie auch den ersten Teil der Reihe mochte ich das Buch. Auch hier war ich am Ende fasziniert von den vielen scheinbar unmerklichen Details, welche am Schluss alle einen tieferen Sinn haben. Ich mochte die Abwechslung, dass neben der Aufklärung des Falls auch das Privatleben der Kommissarin gezeigt wird. Ganz besonders die letzten ungefähr 40 Seiten haben mich extrem gepackt. Die Geschichte hat urplötzlich eine überraschende Wendung genommen, die ich als sehr spannend empfand. Ich fand auch den Einbezug von Social Media geglückt, da es unserer heutigen Zeit entspricht und mich so angesprochen hat. Im Gegensatz zum vorherigen Band habe ich die Geschichte von Beginn an verstanden und auch das Ende wurde ausführlicher beschrieben. Die Kapitel des Thrillers sind wiederum sehr kurz, manchmal sogar nur eine halbe Seite lang. Was ich nicht so mochte waren die Ortsnamen oder die Vor- und Nachnamen der Figuren. Da die Geschichte in Helsinki spielt, sind diese Finnisch und für mich daher kaum aussprechbar. Etwas geholfen hat mir dabei der Stadtplan, welcher hinten im Buch abgedruckt ist.


Zusammengefasst hat mich der zweite Teil der Reihe sogar noch mehr überzeugt als der erste. Ich kann beide Bücher allen Thriller-Fans empfehlen.

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare


bottom of page