Ross Christopher: Schutzlos am Red Mountain
- Rahel Rebholz

- 28. Juli 2021
- 2 Min. Lesezeit
Seitenzahl: 230
Preis: CHF 12.00
Bestellnummer Weltbild: 68687576

Text auf dem Buchrücken:
Achtung, Grizzlybären!
Julies Traum hat sich erfüllt: Endlich ist sie als Rangerin ins Team des Nationalparks aufgenommen worden und darf mit ihren geliebten Huskys weiter im Einsatz sein. Doch es warten noch ganz andere Aufgaben auf sie. Ein bekannter Tierfilmer will eine Dokumentation über die Grizzlybären drehen, die in der Nähe des Red Mountain gesichtet wurden, und Julie soll den Mann begleiten. Was nach einer angenehmen Zusammenarbeit mit dem weltberühmten Profi klingt, gerät zum Desaster. Der Filmemacher schert sich nicht um die Vorschriften des Nationalparks. Für spektakuläre Aufnahmen ignoriert er die einfachsten Verhaltensregeln, zieht auf eigene Faust los und versucht sogar, die Bären zu provozieren. Verzweifelt setzt Julie alles daran, ihn einzuholen. Kann sie das Schlimmste verhindern?
Mein Feedback:
Das Buch "Schutzlos am Red Mountain" gehört zu der "Alaska Wilderness-Reihe" von Christopher Ross und ist der vierte Band. Da ich die vorherigen Bücher nicht gelesen habe, stelle ich nur dieses Buch vor. Aus meiner Sicht hatte ich keinen Nachteil, da ich die ersten drei Bände nicht gelesen habe. Das Buch verfügt über mittel bis lange Kapitel, hat aber nur 230 Seiten. Es ist also ein eher kurzes Buch. Was positiv auffällt ist die Beschreibung der Landschaft. Man kann sich die wunderschöne Natur und die atemberaubende Berglandschaft gut vorstellen. Zudem gefällt mir, dass vorne im Buch eine Karte vom Nationalpark abgebildet ist. So kann man sich ein Bild machen, wo sich die Geschichte gerade abspielt. Neben der Hauptgeschichte rund um Julie und den Tierfilmer werden mehrere kleine Geschichten nur halb erzählt. Diese Geschichten fangen an und nehmen kein richtiges Ende, das finde ich sehr schade. Zudem hat die Geschichte für mich zu wenig Spannung. Obwohl doch einige gefährliche Szenen vorkommen, packten mich diese leider nicht. Die Tiere sind nicht so im Vordergrund, wie das Buchcover vermuten lässt. Vielmehr geht es darum, wie sich der Filmemacher verhält und wie Julie ihn davon abhalten möchte. Da die Geschichte in einem Nationalpark spielt, kommen natürlich Bären, Huskys etc. vor, aber definitiv nur nebenbei.
Zusammengefasst kann ich das Buch für Fans von Tier- und Naturgeschichten empfehlen. Spannung sucht man hier aber vergeblich.
Die anderen Bücher aus der Alaska Wilderness-Reihe:
1) Verschollen am Mount McKinley
2) Die Wölfe vom Rock Creek
3) Allein am Stony Creek
4) Schutzlos am Red Mountain
5) Die Geister vom Rainy Pass
6) Entscheidung am Wonder Lake




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