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Ross Christopher: Die Schlucht der Wölfe

  • Autorenbild: Rahel Rebholz
    Rahel Rebholz
  • 21. Sept. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Seitenzahl: 239

Leider ist das Buch aktuell bei Weltbild nicht mehr erhältlich. Trotzdem möchte ich es gerne vorstellen, da man den Roman beispielsweise bei Amazon noch kaufen könnte.


Text auf dem Buchrücken:

New York, 1891: Die junge Mattie Austin antwortet auf die Anzeige eines Ranchers aus Montana, der eine Frau sucht. Bald darauf steht sie auf dem Bahnhof von Blackwater, einem vergessenen Nest. Rancher Jacob entpuppt sich als nörgelnder Haustyrann. Doch Mattie lässt sich nicht unterkriegen. Langsam kommen sie und Jacob sich näher. Doch dann bringt der Winter ein Wolfsrudel nach Montana …


Mein Feedback:

Das Buch hatte ich vor einigen Jahren gelesen und ich habe es in guter Erinnerung behalten, weshalb ich es nun ein zweites Mal gelesen habe. Anders als es der Titel vermuten lässt, haben Wölfe nur einen sehr kleinen Anteil an der Geschichte. Es geht um die junge Mattie Austin, welche sich ein neues Leben aufbauen will und dabei viele Hürden überqueren muss. Am Buch gefielen mir die kurzen Kapitel, welche durchschnittlich zehn Seiten lang waren. Auch die Geschichte fand ich nicht schlecht. Mir gefiel, wie Mattie durch die Unterstützung von zwei liebevollen Frauen immer stärker wurde und sich gegen den Westen durchsetzen konnte. Dadurch, dass die Geschichte nur aus Mattie’s Sicht erzählt wird, kann sich der Leser gut in sie hineinversetzen. Ich fand nicht gut, dass sich Jacob innerhalb von etwa 20 Seiten komplett verändert hatte. Ich hätte mir hier einen realistischeren Abstand gewünscht und fand die Geschichte darauf bezogen sehr unrealistisch. Ansonsten mochte ich die Beziehung der beiden, auch wenn zu Beginn bereits absehbar war, dass sie sich am Ende doch mögen werden.


Ich kann sagen, dass mir «Die Schlucht der Wölfe» auf jeden Fall besser gefallen hat, als «Schutzlos am Red Mountain». Auch wenn es nicht zu meinen Lieblingsbüchern gehört, habe ich nicht bereut, die Geschichte ein zweites Mal zu lesen.

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