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King Stephen: Später

  • Autorenbild: Rahel Rebholz
    Rahel Rebholz
  • 1. Dez. 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Seitenzahl: 304

Preis: CHF 29.95

Bestellnummer: 135284859


Text auf dem Buchrücken:

Ich fange nicht gern mit einer Rechtfertigung an, aber ich glaube, das tun zu müssen. Es geht um ein bestimmtes Wort, das ich ständig verwende. Es lautet später. Ich weiss, dass das monoton klingt, aber ich habe keine andere Wahl. Es gibt immer ein Später.


Ja, ich kann tote Leute sehen, und das Ganze hier ist wohl eine Horrorstory.

Also dann mal los.


Auf der Innenseite vom Umschlag steht zudem folgender Text zum Inhalt:

Jamie Conklin wächst in Manhattan auf und wirkt wie ganz ein normaler Junge. Mit seiner alleinerziehenden Mutter Tia teilt er jedoch ein Geheimnis: Er kann von klein auf die Geister kürzlich Verstorbener sehen und mit ihnen reden. Und die Toten müssen alle seine Fragen wahrheitsgemäss beantworten. Tia ist Literaturagentin und hat sich gerade aus grosser finanzieller Not gekämpft, da stirbt ihr lukrativster Autor. Der langersehnte Abschlussband seiner grossen Bestsellersaga blieb leider unvollendet – wäre da nicht Jamies Gabe. Das Befragen der Toten ruft allerdings auch ungewollte Dämonen herbei.



Mein Feedback:

Der Roman wird aus Sicht von Jamie Conklin erzählt. Stephen King hat seinen Schreibstil daher auf das kindliche Alter von Jamie angepasst, was ich sehr passend finde. Die Kapitel sind kurz, auch das gefällt mir. Ich habe die Geschichte gerne gelesen, da sie abwechslungsreich geschrieben ist und ich die Art, wie Jamie die Vorfälle beschreibt, sehr mag. Stephen King hat es geschafft, mehrere bedeutende Weltereignisse, wie die Finanzkrise 2008, geschickt einzubetten und zu einem wesentlichen Teil der Handlung zu machen. Ich muss hier allerdings anmerken, dass ich mir eine ganz andere Geschichte vorgestellt hatte – es geht doch mehr um das Leben von Jamie und seiner Mutter, als um seine Begabung, Tote zu sehen. Das fand ich schade, aber nicht schlecht. Obwohl es nicht meinen Erwartungen entsprach, mag ich das Buch. Allerdings hatte es für meinen Geschmack etwas zu wenig Spannung. Erst der Schluss war wirklich aufregend und packend.


«Später» ist der dritte Roman der Reihe «Hard-case-crime», nach «Colorade Kid» und «Joyland». Die beiden vorherigen Bücher habe ich jedoch noch nicht gelesen.

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