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King Stephen: Holly

  • Autorenbild: Rahel Rebholz
    Rahel Rebholz
  • 13. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Seitenzahl: 636

Preis: CHF 18.40

ISBN: 978-3-453-42968-0




Text auf dem Buchrücken:

Sobald man meint, man hätte das Schlimmste gesehen, was Menschen zu bieten haben, stellt man fest, dass man sich geirrt hat. Das Böse ist einfach grenzenlos.


Privatermittlerin Holly Gibney steckt in einer Lebenskrise, da erhält sie einen Anruf: "Meine Tochter Bonnie ist vor drei Wochen verschwunden, und die Polizei unternimmt nichts." Ihre Nachforschungen führen Holly zu einer weit zurückreichenden Liste ungelöster Vermisstenfälle. Alle spielen im Umfeld eines inzwischen emeritierten Ernährungswissenschaftlers mit dem Spitznamen "Mr. Meat". Holly hat schon gegen grausame Gegner bestanden, aber hier begegnet sie dem schlimmsten aller Ungeheuer: dem Menschen in seinem Wahn.



Mein Feedback:

Nachdem ich "Das Institut" von Stephen King gelesen habe und dieses Werk seither zu meinen Lieblingsbüchern zählt, wollte ich unbedingt mehr vom Autor lesen. So bin ich nun bei "Holly" gelandet. Es handelt sich beim Roman um den Nachfolger zu der Bill-Hodges-Triologie. Im Buch wird einige Male auf frühere Abenteuer aus der Triologie verwiesen. Es ist aber nicht relevant, diese gelesen zu haben, um alles zu verstehen. An den mehr als 600 Seiten war ich lange beschäftigt, doch ich finde, es hat sich gelohnt. Dennoch hätte die Geschichte meiner Meinung nach auch etwas kürzer erzählt werden können. Zu Beginn passiert aus Sicht von der Privatermittlerin Holly nicht vieles, was spannend zu lesen wäre. Allerdings wird nebenbei jeweils die Geschichte der Entführung der Opfer erzählt, was sehr spannend war. Ab dem Zeitpunkt, wo sich Holly langsam den Tätern nähert, wird auch ihr Teil der Story wirklich lesenswert. Die verschiedenen Charaktere haben mir gut gefallen. Ich habe aber teilweise ihre Verbindung zueinander nicht ganz verstanden. Mir gefällt die Geschichte gut, aber bei der Beschreibung der kannibalistischen Taten der Mörder musste ich ein paar Mal leer schlucken. Wer gemütlich am Strand einen leichtverdaulichen Krimi lesen möchte, ist bei diesem Buch sicher falsch.


"Holly" wird zwar nicht in die heiligen Reihen meiner Lieblingsbücher einziehen; ich kann den Roman aber dennoch empfehlen.

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