Brand Christine: Wahre Verbrechen - Die dramatischsten Fälle einer Gerichtsreporterin
- Rahel Rebholz

- 4. März
- 2 Min. Lesezeit
Seitenzahl: 349
Preis: CHF 22.40
ISBN: 978-3-7645-0784-8

Text auf dem Buchrücken:
Das Böse ist oft ganz nah ...
Ein unauffälliges Ehepaar wird zum tödlichen Duo - mit einem absurden Motiv. Ein Mann gesteht den Mord an seiner Frau und wird doch freigesprochen. Ein kleines Dorf wird von einer unvorstellbaren Tat erschüttert. Christine Brand, Autorin des Bestsellers "Blind" und weiteren Kriminalromanen um ein Schweizer Ermittlerduo, war als Gerichtsreporterin bei den Prozessen zu diesen und anderen Fällen hautnah dabei und hat Einblicke in die Geschichten von Tätern, Opfern und Publikum wie kaum jemand sonst. Sie erzählt von den Verbrechen, spannender und oft unglaublicher als jeder Krimi, und davon, wie es ist im Gerichtssaal zu sitzen und in die tiefsten Abgründe der Menschen zu blicken.
Mein Feedback:
In diesem Buch werden sechs verschiedene Verbrechen erzählt, welche Christine Brand als Gerichtsreporterin mitverfolgen konnte. Die erste Geschichte erzählt den Mehrfachmord in Rupperswil, der die Schweiz vor einigen Jahren schockiert hat. Die Erzählung war von Beginn an sehr spannend und mitreissend geschrieben. Dadurch, dass der Täter alles gestanden und erzählt hat, konnten die Ereignisse detailliert geschildet werden, wobei die Autorin uns mit den grausamen Details verschont. Ich denke jetzt noch viel über dieses Verbrechen nach, die Erzählung von Christine Brand hat mir sehr sehr gut gefallen. Die zweite Geschichte spielt als einzige nicht in der Schweiz und hat damals trotzdem für viel Aufsehen in unseren lokalen Medien gesorgt. Es geht um einen deutschen Pfleger, welcher unfassbar viele Patienten ermordet hat. Auch diese Geschichte fand ich gut, allerdings gab es hier viele Wiederholungen, da der Pfleger immer gleich vorgegangen ist. Bei der dritten Geschichte geht es um einen vorsätzlichen Mord an der eigenen Ehefrau und besonders um die langjährige und sehr intensive verdeckte Polizeiarbeit. Diese Erzählung fand ich leider nicht so spannend, besonders, da am Ende nicht aufgeklärt werden konnte, wer der Mörder war. Das vierte Verbrechen hat mich besonders gefesselt, da sie sich ganz in der Nähe von meinem Wohnort abgespielt hat. Hier wurden diverse Auszüge aus der Anklageschrift zitiert, das fand ich recht schwierig zu lesen. An sich war das Verbrechen um das Ehepaar, das zwei Menschen ermordet hat, jedoch spannend. Bei der fünften Geschichte geht es um einen brutalen Mord im Drogenrausch. Obwohl bis zum Ende keine klare Aussage vom Mörder zum Tathergang bestand, war die Erzählung der Autorin sehr spannend. Ich fand besonders die tiefen Einblicke in die Gefühle der Mutter des Opfers sehr berührend. In der letzten Geschichte geht es dann noch um einen Musiker und Heiler, der seine Schüler und Schülerinnen mit dem HI-Virus infiziert hat. Auch dieses Verbrechen konnte mich packen und ich fand es sehr spannend zu lesen.
Ich fand das Buch wirklich sehr interessant und eine gute Abwechslung zu meinen sonstigen Büchern, da es hierbei ausnahmsweise mal nicht um erfundene Geschichten geht. Für alle True-Crime-Fans kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen.
Die anderen Bände lauten:
Wahre Verbrechen - Die dramatischsten Fälle einer Gerichtsreporterin
Wahre Verbrechen - Die erschütterndsten Fälle einer Gerichtsreporterin




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