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Widmer Martin: Finsternis am Vierwaldstättersee

  • Autorenbild: Rahel Rebholz
    Rahel Rebholz
  • 21. Feb. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Seitenzahl: 267

Preis: CHF 19.95

Bestellnummer: 147665664


Text auf dem Buchrücken:

Am See lauert der Tod.


In einem Stausee wird die Leiche eines vermissten Managers gefunden. Er war an einem umstrittenen Projekt für ein Luxus-Baumhotel am Urnersee beteiligt. Wenig später kommt es zu einem Brand auf dem Hotelgelände. Hängen die beiden Fälle zusammen? Kriminalpolizistin Rahel Reinhart ermittelt zusammen mit Journalist Konrad Mattmann. Doch immer wieder tauchen neue Verdächtige auf - denn das Opfer selbst hatte zu Lebzeiten keine Skrupel, über Leichen zu gehen ...


Mein Feedback:

Bevor ich zu lesen begann, fand ich das Buch sehr spannend, da der Klappentext gut tönt und die Geschichte in der Schweiz spielt. Leider habe ich nun eine andere Meinung, nachdem ich "Finsternis am Vierwaldstättersee" gelesen habe. Von Beginn an hat mich die Geschichte nicht fesseln können. Auch Spannung habe ich vergeblich gesucht. Die Figuren sind meiner Meinung nach zu oberflächlich dargestellt, ich habe nicht das Gefühl, dass ich die Protagonisten Rahel Reinhart und Konrad Mattmann nun kenne oder verstehe. Auch die Nebenrollen wie beispielsweise die Ehefrau oder die Exfrau des Toten waren meiner Meinung nach zu wenig präsent. Als Leserin konnte ich mir kaum ein Bild davon machen, wer schlussendlich wirklich ein Motiv und die Gelegenheit zum Mord hatte. Leider hat mich auch die Auflösung des Falles am Ende nicht überzeugt, es war mir fast zu einfach. Lange hat Rahel Reinhart keine Anhaltspunkte für eine Spur gefunden und plötzlich ging alles Schlag auf Schlag und der Fall war gelöst. Der Brand, der im Klappentext erwähnt wurde, passiert erst kurz vor Ende des Buches und spielt eigentlich kaum eine wichtige Rolle. Weiter hat mich leider auch der Schreibstil vom Autor nicht überzeugen können. Obwohl es auf Schriftdeutsch geschrieben ist, gibt es einige schweizerdeutsche Ausdrücke, welche es so im Schriftdeutsch nicht gibt. Das hat mich etwas gestört.


Leider kann ich das Buch nicht empfehlen.

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