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Fitzek Sebastian: Der erste letzte Tag

  • Autorenbild: Rahel Rebholz
    Rahel Rebholz
  • 26. Jan. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Seitenzahl: 263

Preis: CHF 23.95

Bestellnummer Weltbild: 137043816


Text auf dem Buchrücken:

Ein ungleiches Paar

Eine schicksalhafte Mitfahrgelegenheit

Ein Selbstversuch der besonderen Art


Was geschieht, wenn zwei Menschen einen Tag verbringen, als wäre es ihr letzter?


Ein Roadtrip voller Komik, Dramatik und unvorhersehbarer Abzweigungen von Deutschlands Bestsellerautor Nr. 1 – mit zwei skurrilen, ans Herz gehenden Hauptfiguren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.


Mein Feedback:

Mit «Der erste letzte Tag» wagt sich Fitzek an ein neues Genre – es handelt sich nämlich nicht wie bei seinen sonstigen Büchern um einen Psychothriller, sondern um einen Roman. Und um etwas vorzugreifen: Ich finde den Roman absolut gelungen und man käme niemals auf die Idee, dass er normalerweise etwas ganz Anderes schreibt.


Besonders die Ausarbeitung der beiden Hauptcharaktere Livius und Lea hat mir sehr gut gefallen. Obwohl sie so unterschiedlich sind, wächst während dem Roadtrip eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden. Beide sind auf ihre Art einzigartig und wachsen einem ans Herzen. Die Diskussionen und Gespräche der Figuren sind abwechslungsreich und gleichzeitig lehrreich sowie humorvoll, was mir besonders gut gefallen hat. Die Geschichte bewegt einen zum Nachdenken, wie man selbst seinen letzten Tag verbringen möchte (vielleicht nicht ganz so verrückt wie Lea). Trotz «nur» 263 Seiten erleben Lea und Livius beinahe unendlich viele skurrile Abenteuer. Obwohl es kein Happy End im eigentlichen Sinn gibt, passt das Ende für mich perfekt dazu und der Autor hat es mit Auflockerungen geschafft, selbst eine Beerdigung amüsant werden zu lassen.


Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich auf die Gestaltung des Buchs. Wie immer bei Fitzek’s Büchern ist das Cover passend zur Geschichte, mit viel Liebe zum Detail, gestaltet. Das gefällt mir sehr gut. Allerdings hätte ich gut auf die Illustrationen in Form von Bildern zwischen den Kapiteln verzichten können. Extrem gestört haben sie mich aber nicht, da sie immerhin keine Sätze unterbrochen haben.


Zusammengefasst kann ich das Buch von Herzen weiterempfehlen; sowohl für Liebhaber der Psychothriller von Sebastian Fitzek als auch für Fans von Romanen. Ich würde auf jeden Fall auch seinen nächsten Roman lesen, sofern er nochmals einen schreibt.

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