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Boyne John: So fern wie nah

  • Autorenbild: Rahel Rebholz
    Rahel Rebholz
  • 8. Nov. 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Seitenzahl: 254

Preis: CHF 12.90

Bestellnummer Weltbild: 66409207



Text auf dem Buchrücken:

Als an Alfies fünftem Geburtstag der Erste Weltkrieg ausbricht, verspricht sein Vater, nicht in den Kampf zu ziehen - und bricht sein Wort am Tag darauf. Vier harte Jahre später geht Alfie heimlich arbeiten, um seine Mutter zu unterstützen. Er ist davon überzeugt, dass er seinen Vater nie wiedersehen wird. Doch dann erfährt Alfie zufällig, dass sein Vater in einer Klinik für traumatisierte Soldaten behandelt wird. Und er beschliesst, ihn nach Hause zu holen ...


Mein Feedback:

Mittlerweile ist es wahrscheinlich überflüssig zu erwähnen, dass ich ein grosser Fan von John Boyne bin. Dennoch möchte ich seine einzigartige Erzählweise wiederholt hervorheben. Wie bei vielen Büchern des Autors, unter anderem seinem Bestseller "Der Junge im gestreiften Pyjama", geht es bei "So fern wie nah" um den Krieg. Allerdings steht hier nicht Nazi-Deutschland im Vordergrund, sondern wird die Geschichte aus England erzählt. Protagonist ist auch in diesem Werk ein Junge. Wie bereits in anderen Büchern des Autors finde ich das besonders spannend, da es eine andere und kindliche Sichtweise auf die damalige Zeit bietet. Obwohl "So fern wie nah" nur rund 250 Seiten hat und somit ein eher dünnes Buch ist, hat es mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist nicht sehr lang und trotzdem ist alles wichtige enthalten und als Leserin konnte ich mich in den jungen Alfie hineinversetzen. Das Einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, waren die langen Kapitel. Ich bevorzuge eher kurze Kapitel. Ebenfalls gut fand ich, dass Boyne heikle Themen, wie beispielsweise die damals verbreitete Krankheit "Granatenschock" (Panikattacken aufgrund des Erlebten im Krieg), anspricht.


"So fern wie nah" hat mich nicht enttäuscht und ich kann es empfehlen.

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