Boyne John: Der Junge mit dem Herz aus Holz
- Rahel Rebholz

- 15. Dez. 2021
- 2 Min. Lesezeit
Seitenzahl: 234
Preis: CHF 12.90
Bestellnummer Weltbild: 55460617

Text auf dem Buchrücken:
Von einem, der auszog, den Mut zu finden
Eines Morgens läuft Noah von zu Hause fort. Ein einsamer Waldweg führt ihn zu einem Spielzeugladen voller Zauber und Magie. Hier lernt Noah einen sehr ungewöhnlichen Spielzeugmacher kennen. Der alte Mann hat viel zu erzählen. In seiner Geschichte geht es um Abenteuer, Wunder und gebrochene Versprechen. So nimmt er Noah mit auf eine Reise. Eine Reise, die Noahs Leben verändern wird. Und die auch unser Leben verändern könnte.
Eine märchenhafte Parabel über den Trost des Erzählens.
Mein Feedback:
Wie bereits bekannt, bin ich eine grosse Liebhaberin vom Schreibstil von John Boyne. Das trifft auch auf dieses Buch zu. Ansonsten unterscheidet sich dieses Werk von Boyne deutlich von denen, die ich bisher gelesen habe (Der Junge auf dem Berg, Der Junge im gestreiften Pyjama, Das Geisterhaus, Mein Bruder heisst Jessica und Der Schiffsjunge), da es sich dabei um ein Märchen handelt. Da das Buch nur 234 Seiten hat und darin noch ganzseitige Abbildungen abgedruckt sind, hat man die Geschichte sehr schnell gelesen. Ich muss dabei aber zugeben, dass ich kein Fan von diesen Abbildungen bin. Besonders, weil sie den Satz immer unterbrechen. Anfangs fand ich die Handlung langweilig, doch als Noah zu dem Spielzeugmacher kommt, erzählt dieser viele spannende Geschichten aus seiner Vergangenheit, welche mein Interesse geweckt haben. Ungefähr in der Mitte der Geschichte habe ich langsam verstanden, dass der Spielzeugmacher kein gewöhnlicher alter Mann ist. Das wird aber erst am Schluss aufgelöst und ich fand die Idee, diesen Märchenaspekt einzubauen, sehr gelungen. Trotz den vielen spannenden Geschichten vom Spielzeugmacher ist das Märchen von einer traurigen Geschichte durchzogen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Märchen hat. Wem sprechende Tiere und Uhren nicht zusagen, lässt lieber die Finger von diesem Werk. Ich würde es wohl nicht nochmals lesen, es war aber eine schöne Abwechslung zu meinen sonstigen Büchern.




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